Nein zum Messerverbot, Ja zur Tracht.

Hier Text eingeben.

Auch in diesem Jahr dürfen Trachtler beim Einzug zum Dachauer Volksfest kein Messer bzw. das Besteck der Dachauer Tracht tragen. Als Trachtler, bayerischer Patriot und Kulturinteressierter kann ich darüber, wie so viele andere begeisterte Volksfestgänger, nur den Kopf schütteln.
Das Besteck (zwei oder dreiteilig) ist wesentlicher Bestandteil der Dachauer Tracht und somit teil unserer bayerischen Identität. Das Messerverbot macht das originalgetreue Auftreten der Ampertaler beim Einzug zum Dachauer Volksfest damit unmöglich.
Schon jetzt haben einige Mitglieder der Ampertaler ihre Teilnehme am Festzug abgesagt und die Lust verloren das Dachauer Volksfest mit ihrer Tracht zu bereichern. Wenn hier seitens der Stadt nicht schnellstmöglich Gegengesteuert wird sieht es langfristig leider düster aus. Junge Nachwuchstrachtler werden sich es überlegen in die teure Tracht zu investieren (Alleine das Besteck kann um die 1000 Euro kosten) wenn diese nicht einmal beim Heimspiel, dem Volksfesteinzug, getragen werden darf. Das es anders geht sieht man in Markt Indersdorf: Hier sind wir Trachtler auch mit Besteck noch willkommen.
Umso grotesker wird das Verbot wenn man bedenkt, dass in den Zelten scharfe Messer zum Schneiden von Braten und anderen Speisen stets greifbar sind. Und seien wir ehrlich: Haben Sie schon einmal von einem bayerischen Trachtler gehört der in einem Bierzelt mit seinem Brotzeitmesser Amok läuft? Ich nicht. Regelmäßig werden aber Maßkrüge zu Waffen umfunktioniert – ein Bierkrugverbot fordert Gott sei Dank aber auch niemand

Markus Erhorn

Trachtler und zweiter Vorstand der Dachauer Ampertaler

Freie Wähler fordern Abschaffung der Erbschaftsteuer

Die FREIEN WÄHLER fordern die komplette Abschaffung der Erbschaftsteuer. „Diese Steuer ist eine reine Vermögensteuer. Das besteuerte Vermögen ist allerdings schon vor der Erbschaft vielfach besteuert worden – als Einkommen und als Ertrag. Für uns heißt das: Wenn Erbschaften besteuert werden, werden die Erben enteignet“, kritisiert der Vorsitzende der Freien Wähler Dachau e. V. Markus Erhorn. Für die FREIEN WÄHLER sei Eigentum jedoch ein zentraler Baustein der Nachhaltigkeit, die gerade in Bayern Tradition habe, so Markus Erhorn, Landtagskandidat der Freien Wähler aus Dachau (Listenplatz 25), weiter. Eigentum verpflichte im eigenen Interesse zu nachhaltigem Handeln – auch über den Tod hinaus. Ein weiterer Aspekt, der Erhorn zufolge für eine Abschaffung der Erbschaft- und Schenkungsteuer spricht: „Sie ist leistungsfeindlich und kann ein zusätzliches Motiv für Steuerflucht darstellen. Wir FREIE WÄHLER sind überzeugt, dass eine Steuersenkung bei den Leistungsträgern die Wirtschaft entsprechend ankurbeln und sich damit selbst refinanzieren würde.“

Die Freien Wähler sammeln zu diesem Thema Unterschriften. Die Listen können direkt auf der Homepage www.fw-bayern.de ausgedruckt werden.

Juku: Erhorn bleibt Vorsitzender

In der turnusgemäßen Mitgliederversammlung der Initiative Jugendkulturzentrum Dachau (Juku) wurde Markus Erhorn (JFW) erneut zum Vorsitzenden gewählt. Obwohl er eigentlich nicht mehr kandidieren wollte wurde er in der Versammlung vorgeschlagen und daraufhin einstimmig in seinem Amt bestätigt. Er hat den Juku Vorsitz bereits seit 2012 inne. Als sein Stellvertreter und somit erstmals in den Vorstand wurde Berkay Kengeroglu, Sprecher des Dachauer Jugendrates, gewählt. Sein Amtsvorgänger, Tobias Thalmeier (KJR), wird dem Vorstand in Zukunft als Beisitzer angehören. Ebenfalls wurde Jasmin Bürkle als Beisitzerin wiedergewählt. Ergänzt wird der Vorstand durch die beiden erstmals in den Vorstand gewählten Johannes Landendinger (Jusos) und Elson Landendinger (Elson Produktion).

„Die nächsten zwei Jahre werden vielleicht die entscheidenden“, erklärte Erhorn und verwies damit auf die laufenden Gespräche mit der Stadt Dachau zwecks zukünftiger Nutzung des Papierfabrikgeländes. Dort soll nach Wunsch der Initiative das Jugendkulturzentrum entstehen. Auch der Stadtrat hat diesen Absicht bereits beschlossen.

Thalmeier stellte auf der Mitgliederversammlung die aktuelle Bedarfserhebung vor. Das Ergebnis: Der Bedarf für ein Juku ist in Stadt und Landkreis Dachau vorhanden. Der neue Vorstand wird dieses daher als Ansporn nehmen auch die nächsten beiden Jahre sich für ein Juku zu engagieren.

Auf dem Foto von links nach rechts:
Berkay Kengeroglu, Markus Erhorn, Tobias Thalmeier, Jasmin Bürkle, Johannes Landendinger, Elson Landendinger

Jahreshauptversammlung beim Soldatenbund

Auf der turnusgemäßen Jahreshauptversammlung des Dachauer Kreisverbandes des Bayerischen Soldatenbundes berichtete Kreisvorsitzender Ludwig Gasteiger über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Insbesondere nannte er mehrere Fahrten in Dachaus Partnerstadt Klagenfurt in seinem Bericht. Trotz der bekannten Probleme der Neumitgliedergewinnung bei allen Soldaten- und Reservistenkammeradschaften sei die Mitgliederzahl im Dachauer Kreisverband stabil geblieben. In diesem Zusammenhang begrüßte er insbesondere das älteste Mitglied des Vereins, den ehemaligen Sparkassendirektor Walther Gresser (90, Teilnehmer des zweiten Weltkrieges) und das jüngste Mitglied (Markus Erhorn, 29). „Wir brauchen aber noch mehr junge Mitglieder, damit unser Verein auch in den nächsten Jahrzehnten bestehen kann.“, erklärt Ludwig Gasteiger.

Die Versammlung wurde mit der alljährlichen Totenehrung beschlossen. Diese gestaltete Oberstleutnant d. R. Stefan Schmidhofer Musikalisch mit seiner Trompete.

Dachaus Brauchtumsreferent Robert Gasteiger betonte in seiner kurzen Ansprache, dass die Soldaten- und Reservistenkammeradschaften im Landkreis Dachau einen wichtigen Beitrag zur Brauchtumspflege leisten.

Auf dem Foto von links nach rechts: Markus Erhorn,. Kreisvorsitzender Ludwig Gasteiger, zweiter Vorstand Peter Wiedemann, Ehrenvorstand Walther Gresser , Robert Gasteiger, Dr. Johannes Engl, Stefan Schmidhofer

Ältere Einträge »

Kostenlose Homepage erstellt mit Web-Gear

Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der Autor dieser Webseite. Verstoß anzeigen