Freie Wähler Dachau wollen Kulturaustausch

Freie Wähler Dachau wollen Kulturaustausch mit Partnerlandkreis intensivieren
Kreisrat Robert Gasteiger fordert bessere Berücksichtigung von Volksmusik und Tracht

Landkreis Dachau – Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler Dachau will den kulturellen Austausch mit dem Partnerlandkreis Oswiecim weiter intensivieren, insbesondere im Bereich Volksmusik und Tracht. Einen entsprechenden Antrag hat Kreisrat Robert Gasteiger deshalb kürzlich gestellt. „Die Dachauer Tracht gehört zu den schönsten Volkstrachten Bayerns und ist weit über Dachaus Grenzen hinweg bekannt. Sie ist Symbol und Aushängeschild für Dachaus lange Kulturgeschichte“, begründet Gasteiger, der auch Brauchtumsreferent des Dachauer Stadtrats ist, seinen Antrag an den Kreistag. Die Freien Wähler Dachau wollen, dass im Rahmen der Landkreis Partnerschaft Dachau – Oświęcim der kulturelle Austausch zwischen den beiden Landkreisen ausgeweitet wird. Insbesondere sollen traditionelle Tracht und Volksmusik im Rahmen der nächsten Fahrten in den Partnerlandkreis berücksichtigt werden. Dabei beschränkt Gasteiger sich aber nicht nur auf die Dachauer Tracht: Auch die traditionellen Volksmusiker des Landkreises sollen mit eingebunden werden. „Bayerischer Kultur sollte im Rahmen unserer Partnerschaft künftig noch mehr Raum gegeben werden“, meint auch FW-Vorsitzender Markus Erhorn. Im Detail schlagen die Freien Wähler vor, dass bei künftigen Delegationsfahrten des Landkreises nach Möglichkeit auch Kulturschaffende berücksichtigt werden. „Gleichzeitig würden wir uns über kulturellen Besuch aus unserem polnischen Partnerlandkreis freuen. Wir wollen dadurch die Landkreispartnerschaft noch lebendiger gestalten und auch für Vereine und Gruppen noch greifbarer machen“, erklärt Erhorn.

Markus Erhorn in den Bundesvorstand gewählt

Auf dem Bundesparteitag der Jungen Freien Wähler Deutschland(JFW) wurde der Dachauer JFW Kreisvorsitzende Markus Erhorn zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt.

Der 29-jährige Dachauer ist somit einer von vier gleichberechtigten Stellvertretern des neuen Bundesvorsitzenden Christopher Würz aus der Oberpfalz.

„Wir müssen nun den Schwung der Landtagswahl nutzen und unsere Organisation weiter ausbauen.“, sagt Erhorn nach seiner Wahl.

Die Jungen Freien Wähler gibt es auf Bundesebene erst seit fast zwei Jahren, in Bayern gibt es den politischen Nachwuchs der FW seit 2004. Im Jahr 2008 gründete sich der Dachauer Kreisverband.

Auf der Versammlung regte Erhorn an einen der nächsten Parteitage der YDE, Nachwuchsorganisation der Europäischen Demokratischen Partei, in Dachau abzuhalten. Es wäre damit die erste Tagung der Organisation in Deutschland. (Die Freien Wähler sind das einzige Mitglied dieser Europäischen Partei aus Deutschland.) „Es würde mich wahnsinnig freuen wenn dieses historische Treffen in meiner Heimatstadt stattfinden wird.“, so Erhorn.

Heimat 2.0

Bayernbund: Junge Politiker diskutieren über Heimat

Auf Einladung des Kreisverbandes des Dachauer Bayernbundes diskutierten junge Politiker über das Thema „Heimat 2.0“. Auf dem Podium saßen die Landtagskandidaten Markus Erhorn (Freie Wähler) und Andreas Zimmer (Bayernpartei) sowie die Bezirkstagskandidatin Julia Grote (CSU) und Bezirkstagskandidat Sebastian Leiß (Freie Liste Oberbayern). Moderiert wurde die Diskussion von Lucia Tröger, ehemalige Sprecherin des Dachauer Jugendrats. Einig waren sich die Diskutanten darin, dass das Thema Heimat eine sehr persönliche Angelegenheit sei und das ihre Herkunftsregion für sie Heimat ist.Auf die Frage ob nach einem Umzug sich die persönliche Heimat verändern könnte gingen die Meinungen aber bereits auseinander. Sebastian Leiß erklärte, dass ein neuer Wohnort aufgrund eines Arbeitsplatzwechsels sehr wohl zur neuen Heimat werden könne. Anders sah es Markus Erhorn: „Die Heimat bleibt stets im Herzen – egal wo man derzeit wohnt.“
Diskutiert wurde auch über die kulturellen Unterschiede innerhalb der bayerischen Bezirke und die kleinen Differenzen zwischen Franken und Altbayern. Julia Grote sorgte mit ihrem Statement „Auch in Franken gibt es gute Leute – mein Freund ist Franke" für allgemeine Erheiterung im Publikum. Andreas Zimmer von der Bayernpartei stellte fest, dass auch Essen Heimat bedeuten kann. „Auch eine Breze ist Heimat.“
Für die musikalische Begleitung des Abends sorgte Dachaus Brauchtumsreferent Robert Gasteiger. Bei den harmonischen Klängen der Zither waren sich alle Teilnehmer abschließend einig: „Dahoam is wos Gfui is.“

Auf dem Foto: Bayernbund Kreisvorsitzender Dr. Edgar Forster (links) begrüßt die Gäste, hinter ihm auf dem Podium Andreas Zimmer, Markus Erhorn, Julia Grote, Sebastian Leiß

03.09.: Podiumsdiskussion in Dachau

Bayernbund diskutiert über Heimat

 

Am 03.09.2018 ab 19 Uhr diskutiert der Kreisverband des Dachauer Bayernbundes im Altstadthotel Zieglerbräu mit jungen Politikern das Thema Heimat. Die unter der Überschrift „Heimat 2.0“ stehende Podiumsdiskussion soll den Begriff aus Sicht der jungen Generation erläutern. Interessierte sind dazu eingeladen selbst Fragen zu stellen oder eigene Erfahrungen zu schildern. Auf dem Podium sitzen der Landtagskandidat Markus Erhorn (Freie Wähler, wählbar mit der Zweitstimme auf Listenplatz 25 seiner Partei), der auch Jugendbeauftragter des Dachauer Bayernbundes ist, Bezirkstagskandidatin Julia Grote (CSU, Zweitstimme Listenplatz 27) sowie Bezirkstagskandidat Sebastian Leiß (FLO, Direktkandidat im Stimmkreis Dachau).

Dachaus Brauchtumsreferent Robert Gasteiger wird den Abend mit seiner Zither musikalisch umrahmen. Moderieren wird Lucia Tröger, ehemalige Sprecherin des Dachauer Jugendrats.

Eingeladen waren auch die jungen Kandidaten der Grünen (aus Zeitgründen abgesagt) sowie von FDP und Bayernpartei (Jeweils keine Rückmeldung). Die Veranstaltung ist öffentlich, größere Gruppen können telefonisch unter 08131/6150460 Plätze reservieren.

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